Das Reisemagazin ADIEU TRISTESSE Premium Edition

ADIEU TRISTESSE hat sich verändert. In den vergangenen Ausgaben haben wir uns immer wieder mit kritischen Aspekten des Reisens beschäftigt. Neben all der Abenteuer- und Reiselust ist es uns wichtig auch die politische und kulturelle Realität in den Reiseländern zu thematisieren. Die Frage, ob Inhalte dieser Art in einem Reisemagazin eine Berechtigung haben, führte in unserer Redaktion zu Kontroversen. Kann man über Reiseziele wie Tibet oder die Sahara reine Erlebnisgeschichten bringen ohne ein Wort über Menschenrechtsverletzungen zu verlieren?

Wir werden zukünftig noch größeren Wert auf kritische Reportagen und authentische Hintergrundberichte legen. Aufpolierte Pressemitteilungen von Touristikunternehmen, die den Lesern als redaktioneller Inhalt untergejubelt werden, wird es bei ADIEU TRISTESSE nicht geben. Ebenso wenig Artikel, die auf so genannten Pressereisen entstehen. Denn die Grenzen zum Gefälligkeitsjournalismus sind fließend.

Wir legen Wert darauf, unsere Themen selbst zu setzen und ein unabhängiges Magazin zu machen. Bei den Diskussionen um die konsequente Ausrichtung von ADIEU TRISTESSE zeigte sich, das unser Magazin sich noch deutlicher von der Konkurrenz unterscheiden muss. In seinen Inhalten, in seiner Form, in der gesamten Konzeption. Das Resultat bekommen Sie im Bahnhofsbuchhandel und im gut sortierten Zeitschriftenhandel.

Es gibt viel Neues: Wir geben dem Thema Fernreise eine eigene Rubrik. Die Rubrik „Spezial“, in der es dieses Mal um Amazonien geht, ist noch dichter als in den vorherigen Ausgaben. Unser Deutschlandthema, diesmal über die Berliner Mauer, hat ein deutlich komplexeres Profil erhalten, das für ein Reisemagazin sehr außergewöhnlich ist. Wir hoffen, dass Ihnen die neue ADIEU TRISTESSE gefällt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Michael Steineck
Verleger